Wir möchten widerständige Projekte, wie selbstverwaltete Kulturprojekte, urbane Gärten, CSA- Höfe (Solidarische Landwirtschaft), Besetzungen, usw. mit der Durchführung von nichtkommerziellen Baustellen unterstützen. Die Baustellen sollen also auf Grundlage einer gegenseitigen Aushandlung von Möglichkeiten und Bedürfnissen stattfinden und nicht dazu da sein, um einen persönlichen finanziellen Gewinn zu erzielen.
Es ist uns sehr wichtig, die Menschen an den jeweiligen Orten stark mit einzubeziehen und die Baustellen als Lern- und Begegnungsraum zu gestalten. Wir möchten, dass die Baustellen ein Ort sind, an dem es möglich ist, aktiv am Bauprozess teilzunehmen, Fähigkeiten zu erlernen und mit anderen in Kontakt zu treten.
Auf diese Weise können wir Projekte und Initiativen, deren Ideen wir teilen, unterstützen, um so alternative Netzwerke aufzubauen und zu stärken und nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe geben.

Außerdem möchten wir eine selbstorganisierte Form von Bildung und Ausbildung erproben. Wir wollen uns Lernen wieder aneignen und Wissen nicht länger als Macht- und Hierarchiebildendes Mittel, sondern als Mittel zur Selbstermächtigung begreifen. Wir wollen eine Gesellschaft, in der alle Raum haben und positionieren uns klar gegen alle Formen von Rassismus, Sexismus, Antisemitismus, Homophobie, Fremdenfeindlichkeit und anderen Ausgrenzungen. Wir wollen allen Menschen die Möglichkeit geben, zu lernen, auf die eigene Art und Weise, im eigenen Tempo und vorallem mit und nicht gegeneinander.